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Tanzende Schmetterlinge 

Eine unglaubliche Reise, nicht zuletzt aufgrund ihrer verschlungenen Pfade. 

Aber der Reihe nach.

Anlässlich eines HypnoTherapeuten-Trainings auf der Suche nach dem Ursprung und möglichen Lebenslektionen zu meiner Angewohnheit meine Meinung kompromisslos und ohne Rücksichtnahme auf Konsequenzen durchzusetzen, und zwar privat wie auch beruflich, wurde ich von einem Mitstudenten in Trance geführt.

Bald drohte das Ganze aus dem Ruder zu laufen.

Er wies mich resp. mein Unterbewusstsein an, mir eine typische Situation mit genau diesem Verhalten zu zeigen. Unbekümmert folgte mein Unterbewusstsein dieser Anweisung. Es führte mich in meine frühste Kindheit, wo ich als ein- bis zwei-jähriger Knirps auf einem Spaziergang mit meinen Eltern am Wegrand in der Hocke gebannt eine gelbe Blume und riesige Häuschenschnecke betrachtete und um nichts in der Welt weiterzubewegen war. Der Bitte meines Vaters, jetzt weiterzugehen, widersetzte ich mich erfolgreich mit Tränen, Stampfen und was Kleinkinder sonst noch so draufhaben, bis auch er neben mir am Wegrand hockte. Offensichtlich eine früh erlernte Taktik, mich erfolgreich durchzusetzen.

 

Nur, welche Lektionen sind daraus zu lernen? Das Ganze war für mich vermeintlich erfolgreich, mein Hypno-Reiseleiter ratlos.... 

Eine Mitstudentin löste ihn ab, um ihr Glück zu versuchen. Sie wies meine wartende Mutter an, erzieherisch einzugreifen. Diese kniete sich nieder, nahm mich in ihre Arme, drehte sich um und zeigte mir einen Schwarm farbiger, unbeschwert tanzender Schmetterlinge, die wir bald zu dritt gemeinsam mit meinem Vater bestaunten. Sie zeigte mir, dass diese tanzende Pracht für uns drei da war und wir sie gemeinsam geniessen konnten, jeder auf seine Weise. Ein wunderschönes gemeinsames Erlebnis, untermalt von starken Emotionen des Glücks und der Geborgenheit. Genau dieses Bild der Vielfältigkeit der tanzenden Schmetterlinge, verknüpft mit der starken Glücks-Emotion auf Mamas Arm, Seite an Seite mit Papa, hat die Mitstudentin während der Trance in meinem Innern, als Metapher für den Facettenreichtum sowie die Stärke und Nachhaltigkeit gemeinsamer Erlebnisse und gemeinsam getragener Entscheidungen im aktuellen Leben, verankert.

Fazit? Sobald ich einen Entscheid gemeinsam mit mehreren Personen zu fällen, ein Telefonat oder Gespräch mit einem schwierigen Gegenüber zu führen oder einer aus meiner Sicht langfädigen Diskussion mit Freunden beizuwohnen habe, hole ich mir meine Schmetterlinge vor mein inneres Auge, lasse mich von ihren Farben und Bewegungen verzaubern und finde so die innere Ruhe, mich auf Diskussionen und die Meinungen anderer einzulassen.

 

Ich bin überaus dankbar für meine Schmetterlinge … und mein Umfeld bestimmt auch!

Klar, meine Schmetterlinge können ihre Wirkung nur entfalten, wenn ich ihnen den Raum dazu gebe und sie im täglichen Leben integriere!

 

HypnoTherapie unterstützt DICH beim Finden DEINER Schmetterlinge…

Butterfly